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Tarierweste

Bleigurt ade! Die neuen Westen besitzen praktisch nur noch integrierte Bleitaschen, die mit sehr ausgeklügelten Schnellabwurfsystemen ausgerüstet sind. Auch ein Inflatorschlauch ist nicht mehr unbedingt ein Muss, da es bei vielen Tarierwesten auch eine Variante mit pneumatischen oder mechanischen Auftriebsreglern gibt (z.B. das System Air Trim von Mares oder das i3 von Aqualung.)
Die Tarierweste sollte nie zu gross sein und sollte einem sehr gut sitzen. Bis auf die Passform unterscheiden sich die Westen nicht mehr wesentlich. Es gibt bei den meisten Marken immer verschiedene Kategorien, wobei die Qualität der verarbeiteten Materialien am Preis abzulesen ist.

Es gibt folgende Varianten:

-    Die Einsteigerweste
Ganz einfach gehalten, ohne Bleitaschen, fast keine Befestigungsmöglichkeiten und mit einer ausreichenden Materialverarbeitung.


-    Die Reiseweste
Eine sehr schlichte Weste, welche nur das Nötigste besitzt. Ist aus gutem Material und ist sehr leicht und mit einem kleinen Packmass. Sollte sehr bequem zu tragen sein.


-    Die Universalweste
Diese Weste hat alles, was man braucht und ist in der Preisebene in der Mitte angesiedelt. Sie ist etwas schwerer und gut tauglich für den Ganzjahrestaucher. Die Materialverarbeitung ist solid und sollte einiges aushalten.


-    Das Topmodell
Diese Weste ist mit den besten Materialien ausgestattet und besitzt alles, was man sich wünschen kann. Aber diese Eigenschaft macht die Weste auch zum Schwergewicht und sie ist darum beim Reisen unpraktisch.


-    Die Frauenweste
Viele Marken haben eigene Modelle für Frauen. Westen, die spezifisch auf die Frauen zugeschnitten werden.

-    Das Wingjacket
Dieses Jacket ist für die fortgeschrittenen Taucher, die eine perfekte Unterwasserlage suchen. Da die Luftblase komplett von der Weste getrennt ist, kannst du kaum fühlen, wie sich die Blase füllt. An der Wasseroberfläche neigt sie dazu, dir dein Gesicht unter Wasser zu drücken (Köpfchen ins Wasser, Schwänzchen in die Höhe).