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Sommerende in Elba

Um nochmals ein wenig Sonne und Wärme zu tanken, bevor der Winter bei uns Einzug erhält, haben wir uns für eine Woche Elba entschieden. Das Reisedatum war vom 17. bis zum 24. September 2011. Früh am Samstagmorgen fuhren wir in Richtung Italien ab. Die Route führte uns nach Piombino, wo wir die Fähre nach Portoferraio nahmen.  

Nach einer Reisedauer von ca. 8 Stunden fuhren wir auf den Vorplatz der "Residence Hotel Iselba" in Marina di Campo. Wir bezogen unser Einzimmer-Appartement und erholten uns ein erstes Mal im Meer und am Strand.
Zum Angebot des Hotels gehörte neben dem eigenen Parkplatz auch ein Sonnenschirm mit zwei Liegen, die nur für uns Reserviert waren. Ausserdem konnte man am Tag Fahrräder gratis beziehen, um in das kleine Zentrum von Marina di Campo zu kommen, wo man sich mit Essen und Getränk in den Supermärkten eindecken konnte. Weiter kam man mit den Rädern jedoch nicht wirklich, da es sich um Eingänger handelte, bei welchen schon kleine Steigungen zu einer leichten Herausforderung wurde.

Das Zimmer war niedlich mit kleinem Balkon (Meersicht leider nur begrenzt), Kühlschrank und Kochherd und einem Geschirrspüler. Der Weg an den Strand war kurz, der Strand war sehr sauber und aufgeräumt. Ausser zwei Anbieter von Wassersportarten wie Surfen etc. und ein paar "Souvenirverkäufern" ist es am 1.5 Kilometer langem Strand von Marina di Campo sehr ruhig.
Elba als Urlaubsziel ist super. Das Essen ist gut und günstig, das Wetter mit 28 °C den Tag über und rund 22 °C in der Nacht angenehm (für Ende September). Die Vegetation der Insel ist sehr üppig und grün für so einen warmen Ort. 

In Marina di Campo gibt es mehrere Tauchanbieter. Wir entschieden uns für Spirosub, welche von Volker und Katja geführt wird. Die Tauchbasis ist ca. 50 Meter vom Iselba entfernt, gleich am Rande eines Campingplatzes. Bei Volker ist alles sehr einfach organisiert. Täglich gibt es zwei Ausfahrten, eine am Morgen um 09.00 Uhr, die andere um 15.00 Uhr. Die Tauchplätze sind alle innerhalb von 45 Minuten Fahrt erreichbar. Während der Fahrt dahin wird das Jacktet und der Atemregler an die (in der Regel 15 Liter) Flasche montiert und danach wieder an die Boots Reling gelehnt. Getaucht wird im Buddy-Team, wer kann und will ungeguided. Unterwasser gibt es viel Kleines zu sehen, laut Volker soll sich aber ab und zu auch wieder mal ein Mola Mola nach Elba verirren.
Ist der Tauchgang beendet, so wird alles wieder von der Flasche abmontiert. Sofern man am Nachmittag oder aber auch erst am nächsten Tag wieder tauchen geht, kann die Ausrüstung unter Deck der "Marianna", so der Name des Tauchschiffs, gelassen werden. 

Liebe Grüsse
 
Daniela und Stefan

Elbas Unterwasserwelt

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Die Insel Elba und die Unterkunft

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