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Bonaire - der Kontrast der Karibik

Bonaire ist die zweitgrösste der ABC-Inseln (Aruba, Bonaire, Curaçao). 2010 wurde der Verbund der Niederländischen Antillen aufgelöst. Die Insel Bonaire wurde als "besondere Gemeinde" direkt den Niederlanden angegliedert und ist nun auch Teil der EU. Die übliche Klischeevorstellung von einer karibischen Trauminsel wird durch das trockene, braune Land getrübt. Richtet man aber den Blick aufs Meer, schaut man in ein klares Wasser, das in einzigartigen Farbtönen schimmert. Man möchte direkt abtauchen!

Das Inselidyll ist 288 km2 gross und zählt etwa 15'000 Einwohner. Rund 80% der Bewohner leben in der Hauptstadt Kralendijk. Die Amtssprache ist Niederländisch. Es wird jedoch auf Papiamentu und Englisch gesprochen. Die Form der Insel erinnert an einen Bumerang, in dessen Krümmung die kleine, unbewohnte Koralleninsel Klein Bonaire liegt. Im Süden der Insel findet man den internationalen Flughafen "Flamingo Airport".

Als Tourist mietet man am besten ein Mietauto. Einige Resorts bieten komplette Packages an, welche Unterkunft, unlimitiertes Tauchen wie auch den Leihwagen enthalten. So kann man die Insel am einfachsten und schnellsten selber erkunden. Auch die Tauchplätze sind bequem und individuell mit einem Auto erreichbar.

Bonaire ist von einem Küstenriff umgeben. Dort wird direkt vom Strand oder vom Boot aus getaucht. Die meisten Tauchplätze befinden sich an der geschützten Südwestseite der Insel, da die raue See das Tauchen im Osten nur selten zulässt. Auch um Klein Bonaire herum gibt es einige interessante Tauchplätze. Die über 60 Tauchspots können fast 24 Stunden täglich von Land aus betaucht werden. Deshalb zählt Bonaire zu den Paradiesen für Non-Limit-Taucher.

Die Einstiegstellen am Strand sind durch gelbe Steine markiert. Auf diesen Steinen ist auch der jeweilige Tauchplatz angeschrieben. Ist man mit dem Mietwagen unterwegs, fällt die Suche nach dem Tauchspot daher weg. Natürlich können die Tauchplätze auch per Boot erkundet werden und alle Basen bieten mehrere Trips täglich an. Je nach Ausgangsort erreicht man die Topspots in 5-20 Minuten.

Zu den bekanntesten Tauchplätzen zählt wohl "1000 Steps". Es sind zwar "nur" 64 Treppen welche man bezwingen muss um an den Tauchplatz zu gelangen, doch runter geht's bekanntlich einfacher als hoch...  Mit der Ausrüstung auf dem Rücken sicherlich eine Herausforderung aber absolut lohnenswert! Es werden regelmässig Barrakudas, Rochen und auch Schildkröten gesichtet. Auch das Riff zeigt sich von der schönsten Seite mit intensivem Korallen- und Schwammbewuchs. Weitere Top Tauchplätze sind "Alice in Wonderland", "Hilma Hooker", "Carls Hill", "Slagbaai" und "La Dania's Leap".

Die passende Taucher- Unterkunft
Das "Buddy Dive Resort" liegt 10 Minuten vom Flughafen entfernt, hat aber trotzdem keinen Fluglärm. Das Hotel besteht aus verschiedenen Gebäuden mit unterschiedlichen Zimmerkategorien. Je nach dem ist eine Belegung von bis zu 6 Personen in einem Zimmer möglich.

Das "Buddy Dive Resort" liegt 10 Minuten vom Flughafen entfernt, hat aber trotzdem keinen Fluglärm. Das Hotel besteht aus verschiedenen Gebäuden mit unterschiedlichen Zimmerkategorien. Je nach dem ist eine Belegung von bis zu 6 Personen in einem Zimmer möglich.

Die Tauchbasis bietet das "Drive and Dive" an - der Mietwagen ist also bereits im Taucher-Paket eingeschlossen. Nach dem obligatorischen Check-Dive mit Marinepark-Instruktion kann jeder Taucher individuell tauchen - und dies 24 Stunden am Tag. Das individuelle Tauchen wird mit der einzigen "Drive-Thru-Station" der Insel unterstützt - man fährt mit dem Mietwagen vor und lädt die Tanks in den Pick-Up. Hier sind die Tanks jedoch nicht 24 h erhältlich. Tauchgänge ausserhalb der Öffnungszeiten müssen also rechtzeitig geplant werden.

Bonaire ist eine sehr vielfältige Insel, die für Jedermann etwas bietet. Falls dies trotzdem nicht reicht, wäre auch eine Kombination mit Curaçao zu empfehlen.