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Der Indo Pazifik von seiner besten Seite

Die Molukken liegen inmitten der grössten Artenvielfalt des ganzen Indo Pazifik. Im klaren tropischen Meer wimmelt es von Leben, denn der Fisch- und Wirbellosenreichtum ist immens. Die meisten Riffe sind unberührt und von vielen verschiedenen Arten von Weich- und Hartkorallen, Gorgonien und unzähligen Schwämmen bewachsen. Spektakuläre Steilwände, sandige Slop's, dazu Sichtweiten bis zu 30 Meter und mehr, laden zum Tauchen ein. Jeder Tauchgang bietet neue Überraschungen: Begegnungen mit grauen Riffhaien, Schildkröten, Napoleons, Schulen von Barrakudas, Grossaugen Makrelen und Süsslippen sind an der Tagesordnung.

Cape Paperu: Das Hausriff und die Schnorchelmöglichkeiten
Am Hausriff von Cape Paperu befindet sich eine Seegraswiese, in der man verschiedene Arten von Seenadeln und das sich nur in dieser Umgebung befindende Molukken-Seepferdchen bestaunen kann. Als absolutes Highlight trifft man hier ab und an ein Dugong (Seekuh) in der Bucht und grosse Marmorrochen.

Schon Schnorcheln kann zu tollen Begegnungen führen und dies bei Sichtweiten von 20 - 30 Metern. Wenn man zum Beispiel den Messerschnäpfenfischen beim Synchronschwimmen zusieht oder einen Nacht- Schnorchelgang macht. Oder das Versteck der Steinfische entdeckt und einem der vielen Oktopusse zusehen kann, wie er tanzt. Auch die weissen Eischnecken in ihrem schwarzen Sametmantel mit glitzernden Steinen oder die vielen Tigerkauri und Walzenschnecken lassen manches Herz höher schlagen.

Molana und Nusa Laut für Grossfische
Taucher, welche grössere Fische bevorzugen, gerne an steilabfallenden Wänden entlang tauchen und Strömung ebenfalls mögen, dürfen die Tauchspots südlich der Insel Molana sowie auch östlich der Insel Nusa Laut nicht verpassen. Mit den Tauchbooten von Nabucco's Cape Paperu sind diese Plätze innert 15-40 Minuten erreichbar. Die beste Zeit zum Tauchen ist von Anfangs September bis Ende Juni. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 26° und 30°.

Die Tauchplätze bei Nusa Laut gehören zu den "Weltbesten". Wer sich durch die örtlich begrenzte Strömung kämpft wird belohnt und kann während der Saison die Hammerhaie bestaunen. Schulen von Büffelkopf-Papageifischen, Grossmaul- und Stachelmakrelen, Tunas und einzelne mayestätische spanische Makrelen sind bei fast bei jedem Tauchgang zu sehen.

Kurz nach der Regenzeit im September/Oktober ziehen zudem die Wale vorbei. Das Meer ist reich an Plankton und lockt so manch grösseren Bewohner an. Schwarz,- und Weissspitzen-Riffhaie und Adlerrochen bescheren uns besondere Erlebnisse und ab und an kommt es zu einer Begegnung mit einem Walhai.

Saparua und die kleinsten Meeresbewohner

Bei den Tauchplätzen um Saparua stehen Begegnungen mit verschiedenen Zwerg-Seepferdchen an. Das "Hippocampus bargibanti" lebt auf verschiedenen Fächerkorallen und ernährt sich von kleinen Krebsen. Das "Hippocampus severnsi" trägt ein kleines Krönchen und ist braun/schwarz gefärbt und das beliebte gelb-orangene "Hippocampus ponthi" wie auch das "Hippocampus colemani" posieren jeweils für die Unterwasserfotografen.

Auch Nacktschneckenfans kommen definitiv auf ihre Kosten. Nicht zu vergessen ist auch "Freacky", eine kleine Springkrabbe (2 cm), welche in verschiedenen Varianten vorkommt. Unvergleichlich sind die grossen Kulleraugen und die freackygen, blauen Härchen auf dem Kopf und den Beinchen. Es ist auch immer wieder eine Freude einem orangen Speerer aus der Familie der Fangschreckenkrebse oder dem Purpurfleck-Schmetterer zu zuschauen.

Unterwasserfotografie ist das zentrale Thema im Tauchparadies. Angefangen vom Kameraraum mit Pressluftversorgung und heller Beleuchtung über den Arbeitsplätzen bis zum Trageservice für den sicheren Kameratransport zum Boot, lässt sich das paradiesische Vergnügen des Beobachtens und "Jagens" mit der Kamera optimal erleben. Professionelles Guiding mit einer sehr erfahrenen Crew machen das "Jagen" der Motive vergnüglich und unterhaltsam.

Nachttauchgänge mit Suchtpotential

Für spektakuläre Nachttauchgänge sorgen Walkmen's "Inimicus didactylus", blaugrün schillernde Stummelschwanzsepien oder die gebänderten Seenadeln, wobei hier schon manches Männchen mit Brut fotografiert wurde. Werden Sie Zeuge eines Schmuck-Geisterpfeifenfisches beim "Belüften" der Eier durch Öffnen und Schliessen der taschenförmigen Afterflossen. Die Begegnungen mit umherkrie-chenden Flügelrossfischen, einem Blauring Oktopus, Anglerfischen in allen Farben und Formen und einem "Hairy Froggy" sind zudem einzigartig. Wir dürfen ohne zu übertreiben sagen, dass hier jeder Nachttauchgang zum besonderen Erlebnis gehört und ein grosses Suchtpotenzial entstehen lässt!

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