Reisedaten

Tour:
Der Grüblsee

Anfahrt von Süden kommend: Leoben oder Traboch (A9) - Trofaiach - Vordernberg - Schiarena Präbichl. 
Vom Norden kommend: Hieflau - Eisenerz - Präbichl - Schiarena Präbichl. 
Von der Schiarena aus kommen Sie über eine Treppe hinter dem Hauptgebäude oder über einen Weg auf einer Wiese direkt zu uns herauf zum See.

Unterkunft:
www.praebichl.at/winter/index.php

Tauchen:
Tauchgebür von 4.50Der See ist bestens auch für Tauchanfänger geeignet, 9m tief und sehr gute Sicht und auch nicht kalt für die Höhe von 1160 m. Im Sommer ist Badebetrieb möglich. Ein 7mm Halbtrocken reicht völlig aus. Auch erfahrene Taucher, besonders Unterwasserfotografen haben den See längst schon als Geheimtipp registriert.

www.grueblsee.at/site

Ausrüstungsverleih von Flaschen,  Blei, Maske, Flossen, Füßlinge,  Lampe, Jacket, Tauchanzug, Automat, Oktopus, Finimeter, Inflator - Unterwasserkamera.

 

Der Grüblsee - das Alpenaquarium

Zuerst hört man eine Zeit lang, dass es am Präbichl (ein Skigebiet) einen See geben soll, der als Speisesee dient, aus dem im Winter für die Schneekanonen das Wasser gebraucht wird. Ein findiger Tauchlehrer namens Robert Marschnig hatte die Idee, diesen See im Sommer zu nützen. 
Der Grüblsee liegt auf einer Seehöhe 1160m und beherbergt somit die höchstgelegene Tauchbasis Europas. Der See umfasst eine Fläche von 2 Hektar und hat eine Maximaltiefe von 9m. Der Ganze See ist zudem mit einer Kunststoffplane ausgelegt. 
Wenn man was Neues erfährt, muss man das aus vorderster Front begutachten und so ging es auch schon Richtung Eisenerz.

Der Grüblsee wird auch als steirisches Alpenaquarium und Unterwasserstreichelzoo bezeichnet. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Forellen und Saiblinge kommen bis auf Tuchfühlung zum Taucher. Auch ohne Futter, welches beim Eintritt von 4,50 in kleinen Wunderei-Plastikbehälter mitgenommen werden kann.

Das sind wunderbare Fotomotive und internationale Events am Grüblsee zeugen von einem weitverbreiteten Interesse. Vorrangig Unterwasserfotografen kommen da voll auf ihre Kosten. Ausser den zahlreichen Fischen zu denen auch Störe und Karpfen zählen, hat das Team um Robert Marschnig viele Sehenswürdigkeiten unter Wasser installiert, wie Kanonen, ägyptische Figuren, griechische Statuen, Aliens mit fliegender Untertasse. Auch eine Ritterrüstung dient als Fotomotiv. Ein Krokodil welches gerade einen Hund verspeist, eine große Landschildkröte und der Weisse Hai, der natürlich auch nicht fehlen darf.

Ich hatte die Gelegenheit auf Vermittlung von Heinz Topercer, Franko Foda den Fußballtrainer von SK-Sturm für das Fernsehen ORF unter Wasser zu filmen. Danach gab es eine Gala für die DVD Präsentation, wo ich auch eingeladen war. Als nicht Fußballer hofft man, dass man darüber nicht befragt wird. Mit Fußball und landwirtschaftlicher Musik gibt's ein Problem, das sollen andere machen..

Der See ist bestens auch für Tauchanfänger geeignet, 9m tief und sehr gute Sicht und auch nicht kalt für die Höhe von 1160 m. Im Sommer ist Badebetrieb möglich. Ein 7mm Halbtrocken reicht völlig aus. Auch erfahrene Taucher, besonders Unterwasserfotografen haben den See längst schon als Geheimtipp registriert. Sehenswert ist die gesamte Umgebung mit den Bergen, die jede Halb und Halb Aufnahme zu etwas besonderem machen.

Geschichte
1230 wird das Gebiet zum ersten Mal in einer Urkunde unter dem Namen Aerze erwähnt, 1293 dann im  innern Eisenärzt. 1453 ist die Verleihung des Marktrechts dokumentiert. Die Abbaurechte am Erzberg gehörten ab dem Mittelalter den Eisenerzer und Vordernberger Radmeistern. Bis Ende des 15. Jahrhunderts blühte der Erzabbau am Erzberg, aber der Dreißigjährige Krieg stürzte die Radmeister in finanzielle Probleme. Schließlich übernahm der Landesfürst den Bergbau im Innerberger Teil des Erzberges einschließlich Verarbeitung und Handel. Dafür wurde die Innerberger Hauptgewerkschaft gegründet, die den Eisenerzer Teil des Erzberges bis 1881 verwaltete und bewirtschaftete. Die Abbaurechte der Vordernberger Radmeister wurden von diesen bis zum Ende des 19. Jahrhundert genutzt. Im Jahre 1881 wurde die Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft gegründet, die nach und nach die Abbaurechte für den ganzen Erzberg erwarb und den Etagenabbau am Erzberg begann, welcher dem Berg die heute so charakteristische Form gegeben hat. In dieser Zeit wurde auch die als Erzbergbahn bekannte Zahnradbahn über den Präbichl nach Vordernberg und Leoben gebaut.

Aufgrund des florierenden Bergbaus und der zahlenmäßigen Größe (13.000 Einwohner) der Gemeinde wurde ihr 1948 das Stadtrecht verliehen. Durch technische Neuerungen im Abbaubereich selbst, aber auch durch die weltweite Krise in der Eisen- und Stahlindustrie in den 1980er-Jahren schrumpfte die Bevölkerung im Verlauf eines halben Jahrhunderts auf weniger als die Hälfte.

Liebe Grüsse
Florian

Der Grüblsee

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