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Siamesische Zwillinge bei Seenadeln

22.06.2016/Kiel. Eine sehr ungewöhnliche Entdeckung machen Forscherinnen am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Während eines wissenschaftlichen Experiments mit Seenadeln entdeckten sie gleich zwei siamesische Zwillingspaare in ihrem Bestand. Eine solche Anomalie tritt nur sehr selten auf.

Ozeanversauerung: Marine Baumeisterin verliert Stabilität

8. Februar 2016/Kiel. Koralline Rotalgen zählen zu den bedeutendsten Baumeistern im Lebensraum Meer. Doch bei steigenden Kohlendioxid-Konzentrationen und zunehmender Ozeanversauerung könnte es ihnen schwerer fallen, anderen Pflanzen und Tieren eine Existenzgrundlage zu bieten. Experimente am GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel sowie Messungen am GEOMAR, an der Universität Bristol und der Universität Western Australia ergaben, dass die Art Lithothamnion glaciale ihre Widerstandskraft gegen Erosion und Frass einbüssen könnte. Damit wäre eine wichtige Grundlage der artenreichen Ökosysteme am Meeresboden in Gefahr. Die im Fachmagazin Scientific Reports veröffentlichten Erkenntnisse werfen ferner die Frage auf, ob koralline Algen ein verlässlicher Indikator für Temperaturen vergangener Erdzeitalter sind.

Faszinierendes Fotomosaik aus 4000 Metern Tiefe

15.09.2015/Kiel. Welche Folgen für die Umwelt hätte der Abbau von Manganknollen in der Tiefsee? Mit dieser Frage beschäftigt sich das europäische Verbundprojekt "Ecological Aspects of Deep-Sea Mining". Im August hat ein internationales Wissenschaftsteam unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel dazu vom deutschen Forschungsschiff SONNE aus Manganknollenfelder im Ostpazifik untersucht. Der Einsatz neuester Tiefseetechnik erbrachte sensationelle Bilder und Daten vom Meeresgrund.