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Lungenautomaten

Die Lungenautomaten sind das Herzstück unserer Tauchausrüstung. Bitte vergiss nie, dass Lungenautomaten regelmässig gewartet werden müssen. An diesem wichtigen Teil unserer Tauchausrüstung hängt dein Leben. Darum solltest du besser einmal mehr als einmal zu wenig eine Wartung durchführen.

Die Qualität dieser Automaten ist normalerweise auf die Tauglichkeit bei bestimmten Einsatztemperaturen abgestimmt und diese wird auch immer angegeben. Hier unterscheidet man zwischen kaltwasser- und nicht kaltwassertauglichen Automaten.

Willst du auch einmal im See tauchen, kannst du schon etwas mehr ausgeben. Die kaltwassertauglichen Automaten sind in den meisten Fällen membrangesteuert. Meistens hat die erste Stufe eine trockene Steuerkammer. Die trockene Steuerkammer schützt den Automaten  vor Dreck im Wasser, was aber für die Kältebeständigkeit nicht unbedingt  ein Muss ist.

Diese Lungenautomaten sind sehr langlebig und robust. Die aufwendige Verarbeitung schlägt sich auch hier auf den Preis nieder.
Ich empfehle dir in kälteren Gewässern mit zwei ersten Stufen zu tauchen (zwei getrennt funktionierende Automatensysteme). Damit hast du die Möglichkeit, bei einer Fehlfunktion eines der zwei Automatensysteme zu- zuschrauben.

Du solltest nie verschiedene Marken in einem Set haben. Auch wenn es manchmal einwandfrei funktioniert, bleibt immer ein Risiko, da sie nicht auf einander abgestimmt wurden.
Je nach Wunsch kannst du dich auch für Lungenautomaten entscheiden, bei denen du den Atemwiderstand einstellen kannst. Bis auf die Mares Automaten, die die Luftliefermenge automatisch der Tiefe anpassen, haben dies beinahe alle Marken im Sortiment. Das ist natürlich wieder eine Preisfrage. Die einfach gehaltenen Automatensets sind pflegeleicht und sowohl bei der Wartung wie im Anschaffen günstig. Sie haben aber meistens keine Futures, wie z.B.  die Atemwiderstandsregulierung.

Die alternative Luftversorgung sollte aber mindestens einen Venturihebel besitzen (ein Plättchen, das man in der 2. Stufe entgegen der Luft drehen kann), damit man den Regler so einstellen kann, dass er nicht immer abbläst, wenn man ins Wasser springt.