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Höhlensysteme, Grotten und farbenfrohe Riffe - Tauchabenteuer in Mexico

Kristallklares Wasser, weisse Strände und die schönsten Tauchgründe Mexicos, mit diesen Gedanken buchten wir unseren Flug von Miami nach Cancun. Doch die Zeit drängte, denn in bereits zwei Tagen mussten wir dort sein. Bis auf ein kleines Missverständnis bei der Bezahlung lief alles wie am Schnürchen. Auch unser Übergepäck wurde mit etwas Glück und einem netten Lächeln durchgewunken. Nun galt es den kurzen Flug über den Golf von Mexico mit der American Airlines zu überstehen, und mit Verwunderung mussten wir feststellen, dass die Besatzung äusserst freundlich und zuvorkommend war. Wir durften sogar nach der Landung im Cockpit Platz nehmen und ein nettes Gespräch mit den Piloten führen.

Der Flug an sich dauerte minus 20 Minuten. Nicht dass wir so schnell unterwegs waren, sondern dem Zeitunterschied hatten wir dies zu verdanken. So landeten wir am Nachmittag im heissen Cancun und wurden von unserem Fahrer bereits erwartet. Mit dem Satz "Ich spreche kein Englisch" fuhr uns der Fahrer direkt zu unserem Hotel. Wir genossen die Ruhe und bestaunten die unzähligen Hotels, welche sich wie eine nie endenwollende Schlange nach Playa del Carmen erstreckte. Auch das viele Grün der Wälder - welches als tiefes Buschwerk noch den grössten Teil der Halbinsel von Yukatan ausmacht - hat uns fasziniert. Wir hätten nicht gedacht, dass es noch so viel unberührtes Land in Mexico gibt.

Unsere Unterkunft - All Inclusive
In einem Privatdorf namens Playacar befand sich unser Hotel Allegro, welches der Hotelkette Occidental Hotels and Resorts angehört. Das im Bungalowstil erbaute Hotel besitzt einen grosszügigen Empfangsbereich, in welchem auch ein kleiner Souvenirshop anzutreffen ist. Die Höflichkeit des Personals war nach unserer Zeit in Südamerika beinahe befremdend. Kaum angekommen, wurde uns das Gepäck abgenommen und ein Willkommensdrink serviert.

Die Anlage mit 38 Bungalows, in welchen bis zu acht Zimmer mit eigener Veranda und Hängematte Platz haben, ist mit grosszügigen Grünflächen, Pools, diversen Restaurants und Bars versehen. Mit einem Augenmerk auf Details wurde die Anlage auf die Wünsche der internationalen Gäste und deren Bedürfnissen gestaltet und beschert den Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt.

Das vielfältige Frühstück und Abendessen wurde im Buffetrestaurant im Hauptgebäude aufgetischt. Für eine kulinarische Abwechslung sorgte das mexikanische oder italienische Restaurant, in welchem man auf Reservierung sein Abendessen serviert bekommen konnte. Das Abendessen im Buffetrestaurant hatte eine rotierende Abwechslung und wechselte zwischen Italienischer, mexikanischer, orientalischer und internationaler Küche.
Das Mittagessen ist bei der Poolbar einzunehmen und verfügt über einen BBQ-Grill.

Der Aufenthalt im Allegro hat uns sehr gefallen und mit dem langen Sandstrand und dem kristallklaren und türkisblauem Wasser, bekam unser Aufenthalt eine karibische Note.

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Unsere Tauchschule
Die Tauchbasis befindet sich gleich unmittelbar im Nachbarhotel am Strand und ist dort eingemietet.
In unserem Hotel war aber ein Stand der Tauschule anzutreffen, an welchem man seine Tauchgänge organisieren konnte. Unser Tauchprogramm wurde bereits im Vorfeld sehr professionell geplant und auf unsere Bedürfnisse abgestimmt. "Leider" spielte das Wetter nicht optimal mit, so dass wir auf die Tauchgänge im Meer vorerst verzichten mussten. Wer aber bereits in den Höhlensystemen von Yukatan getaucht hat, weiss, dass es sich hier nur um ein Klagen auf höchstem Niveau handeln kann. Ehrlich gesagt, waren wir schliesslich froh, mehr in den Cenoten getaucht zu haben.

Unser Tauchguide Chris versuchte unser Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Mit seinem breiten Wissen über beinahe jede Höhle konnten wir unsere Vorlieben und fototechnische Vorhaben problemlos mitteilen und bekamen immer die passende Höhle dazu. Mit seiner Leidenschaft gegenüber dem Höhlentauchen, hat Chris unser Taucherlebnis in den Cenoten aufgewertet.

Pro Dive Mexico
Das Team um den Inhaber Markus Fleischmann war sehr eingespielt und freundlich.
Die Planung im Vorfeld war uns in dieser professionellen Art und Weise unbekannt. So hat man noch die Chance sich auf sein Abenteuer vorzubereiten.

Pro Dive Mexico hat in sieben Hotels einen eigenen Stützpunkt (darunter auch einer auf der Insel Cozumel) und bietet einen Transportservice von und zu jedem Hotel an der Riviera Maya an.
Die Tauchbasen/Stützpunkte sind in den jeweiligen Hotels perfekt integriert und sehr gepflegt. Die Ausrüstung war in Playacar, wie auch auf Cozumel in einem tadellosen Zustand.

Nebst dem Tauchen in den berühmten Cenoten, hat Pro Dive Mexico weitere Highlights wie Walhai- und Segelfischsafaris im Angebot, welche aber saisonal auf bestimmte Monate begrenzt sind.
(Wahlhai: Mai bis September / Segelfisch: Februar und März)

Mexico ist bei vielen Tauchern sehr beliebt und lockt jährlich zahlreiche Touristen an. Nebst den Deutschen und den Schweizern, welche ja bekanntlich überall anzutreffen sind, waren die Tauchboote mehrheitlich in Amerikanischer Hand. Wer etwas mehr Ruhe sucht, sollte die Hauptsaison und amerikanische Feiertage meiden.

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Unsere ersten Höhlentauchabenteuer
"Cenote" kommt aus dem Mayatan (ts'o'noot') und bezeichnet ein Loch, welches sich beim Einstürzen einer Höhlendecken bildet. Diese mit kristallklarem Süsswasser gefüllte Oase wird als Einstieg in das weit verzweigte unterirdische Höhlensystem verwendet.
Die Entstehung dieser Höhlen ist auf die Zeit zurückzuführen, als beim Sinken des Meeresspiegels ein riesiges Korallenriff (die heutige Halbinsel Yucatan) der Atmosphäre freigesetzt wurde. Mit dem Regen und der Zersetzung des Kalkgesteines formte sich ein riesiges Höhlensystem. Von den Mayas als Tor zur Unterwelt betrachtet, wurden diese oft als religiöse Opferstätten verwendet. Auch heute stehen noch viele Cenoten im Besitz der Mayas.

Die Anzahl der Cenoten und die Länge des Höhlensystems auf der Halbinsel Yucatan sind noch immer unbekannt. Doch wird vermutet, dass einige Cenoten in Yucatan mit dem vermutlich grössten Höhlensystem der Erde in Verbindung stehen - dem sogenannten "grossen Strom der Maya". So haben die längsten bekannten Systeme eine Länge von bis zu 242 km.

Die Einstiege in diese Systeme liegen meist inmitten des Dschungels. Die bekanntesten Tauchplätze haben eine sehr gute Infrastruktur. So findet man manchmal nebst Tischen, Bänken und Toiletten auch Souvenirshops. Oftmals sind auch professionelle Unterwasserfotografen vor Ort, welche man für sein eigenes Foto engagieren kann.

Mit dem Film "Sanctum" im Hinterkopf war es uns Anfangs schon etwas mulmig zu Mute, als wir an unser Vorhaben dachten. Als wir bei unserer ersten Cenote namens "Chac Mool" ankamen verflogen all unsere Bedenken und machten Platz für Abenteuer, Neugier und dem Drang endlich in dieses kristallklare Wasser zu springen. Inmitten des Dschungels, etwas versteckt unter einem Felsvorsprung sahen wir unsere erste Höhle. Mit freudigen Augen und schweissgebadet schritten wir nun mit gesamter Ausrüstung unserer ersten Cenote entgegen.

Platsch! Nach einem grossen Schritt nach vorne, tauchten wir in das kühle Wasser ein. Der erste Blick unter Wasser verschlug uns beinahe die Sprache. Unsere Augen konnten sich über wie auch unter der Wasseroberfläche kaum satt sehen. Oben die mit Schlingpflanzen behangenen Felsen und der grüne Dschungel, unten der Eingang in das wohl grösste Höhlensystem der Welt. Die Sicht war trotz einigen Tauchern perfekt und die Sonnenstrahlen tanzten auf dem felsigen Grund der Höhle.
Im langen und sehr informativen Briefing wurde uns genau gesagt wie wir uns zu verhalten haben und was auf uns zukommen wird. Mit einer riesigen Portion Respekt wagten wir uns nun in einer Vierer-Gruppe in die Tiefe.

Wir fühlten uns wie Höhlenforscher und Abenteurer auf dem Weg in eine völlig unbekannte Welt. Eine Welt mit unzähligen Stalagmiten und Stalaktiten, kleinen Höhlengängen, grossen Lufteinschlüssen und lichtdurchfluteten Grotten.

Ein spezielles Erlebnis war die sogenannte Halokline. Diese "Sprungschicht" zwischen Süss- und Salzwasser war mit Abstand das verblüffendste Phänomen, was uns bisher unter Wasser begegnet ist. Durch das Aufeinanderprallen der verschiedenen Wasserdichten (das schwerere salzhaltige Grundwasser und das leichtere Regenwasser), entsteht eine fast unsichtbare Linie, welche einen Raum horizontal in zwei teilt. Das Problem an dieser Halokline ist, dass sie sich bei einer Durchquerung zu einer ernsten Gefahr entpuppen kann. Wenn diese Linie aufgewirbelt wird, entsteht ein Wassergemisch, welches den Taucher zu einem Blindflug zwingt. Es ist beinahe so, als hätte man keine Tauchmaske auf. Aber lange Worte kurzer Sinn, hier ein Video, das dieses Phänomen verdeutlichen soll.

Auf unserer Cenoten-Tour betauchten wir nebst Chac Mool auch Dos Ojos, Tajma-ha und Ponderosa.
Bei der letzteren hat man zudem auch die Chance von einer Klippe in die beinahe kitschig wirkende Lagune zu springen. Hier tummeln sich nebst Tauchern auch Schnorchler, welche an der Oberfläche entlang und durch enge Lufteinschlüsse an der Decke etwas tiefer in das Höhlensystem gelangen. Aus unserem Blickwinkel waren wir froh, dass wir bei den Tauchern waren.

Das Tauchen in den Cenoten ist für alle Abenteuerbegeisterte, welche im Besitz eines Tauchbrevets sind. Von Anfängern bis zu den "Full-Cave"-Tauchern findet man wie oben erwähnt sogar ab und zu Schnorchler in den Grotten. Die Diveguides von Pro Dive Mexico sind darauf trainiert auch mit Tauchern in den Cenoten zu tauchen, welche der ganzen Sache ängstlich entgegen sehen. Da es für Tauchanfänger bis Tauchlehrer nicht erlaubt ist, ohne der benötigten Ausbildung tiefer in die Höhlen zu gelangen, ist man zu jederzeit innerhalb einer halben Minute an einem Ausstieg oder bei einem Lufteinschluss. Wer sich für dieses einmalige Erlebnis interessiert, sollte seine Tarierung und seine klaustrophobischen Ängste im Griff haben, um es auch geniessen zu können. 

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Das Fotografieren in den Cenoten war eine neue Herausforderung, mit welcher man sich am besten bereits im Vorfeld auseinander setzen sollte. Um die vielen Eindrücke auch realitätsgetreu einfangen zu können, sind meist mehrere Einstellungen notwendig. Dies benötigt aber wiederum Zeit, welche man bei solchen Tauchgängen nicht immer hat.
Um die atemberaubenden Lichtspiele fotografieren zu können, ist ein sonniger Tag unabdingbar, was aber im Dschungel nicht immer der Fall ist. So sollte man doch einige Tauchgänge und Tauchtage miteinplanen, um sich schrittweise zu verbessern und um regnerische Tage zu umgehen.

Von den kargen Höhlen zu den farbigen Riffen
Wer sich auf den langen Weg nach Mexico aufmacht, sollte nebst den Cenoten auch die atemberaubenden Riffe in Augenschein nehmen. Auf der Insel Cozumel, welche mit einer Fähre einfach von Playa del Carmen zu erreichen ist, bietet sich ein wahres Riffparadies. Im Schutz der Insel zählen diese farbenfrohen und artenreichen Korallengärten zu den schönsten der Erde.

Es gibt verschiedene Fährenanbieter und diese fahren mehrmals täglich. Die Überfahrt dauert ca. 45 Minuten und in unserem Fall war sie ziemlich rau. Das aufgepeitschte Meer brachte die Personenfähre stark ins Schaukeln, doch liess sich die schiffseigene Band nicht davon aus der Ruhe bringen. So schaukelten wir mit flauem Magen und mit ohrenbetäubender Musik in Richtung Cozumel.

Angekommen in San Miguel schnappten wir uns ein wartendes Taxi und fuhren direkt zu unserem Hotel. Sehr gespannt auf das Hotel verarbeiteten wir auf der 25-minütigen Fahrt unsere erste Woche in Playa del Carmen.

Hotel Allegro Cozumel
Wie auch schon das Hotel in Playacar, handelt es sich in Cozumel wieder um ein Allegro aus der Occidental Gruppe, und wurde beinahe identisch aufgebaut. In der Tat fühlten wir uns bei unserer Ankunft als würden wir wieder im selben Hotel einchecken. Doch bei genauem Vergleich erkennt man, dass die Poolanlage kinderfreundlicher, die Organisation etwas besser und der Strand zwar kleiner aber ruhiger ist. Der hoteleigene Seilpark war in unserer Zeit leider geschlossen.
Die Essensgewohnheiten sind, bis auf die Service-Restaurants, dieselben wie auch beim Allegro Playacar. In Cozumel kann man sich nebst dem Buffet auch zur Abwechslung sein Essen im asiatischen oder im mexikanischen Restaurant servieren lassen.

Bei unserer Ankunft wurden wir direkt von dem sehr engagierten Hotelmanager David begrüsst. In der Zeit, in der wir unser neues Zuhause betrachteten, wurde unser Zimmer noch einmal inspiziert. Nach der Freigabe wurde unser Gepäck gebracht und wir durften unsere Royal Suite beziehen. Auch in diesem Hotel besassen die Bungalows einen eigenen Balkon/Terrasse, eine Hängematte und ein sehr geräumiges Zimmer. Es gefiel uns sehr und wir fühlten uns wie Könige.

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Unsere Tauchbasis
Im Gegensatz zu unserem Hotel in Playacar befand sich hier die Basis direkt in unserem Hotel. Die Basis wird kompetent und gut organisiert geleitet und verfügt über ein freundliches und eingespieltes Team. Sie liegt direkt beim Schiffsteg und lädt zum Verweilen ein. Mit drei Spülbecken, einer Equipment-Ausgabe, einem Informationsschalter und einer Veranda lässt es sich hier richtig gut gehen.

Pro Dive Mexico betreiben in Cozumel drei Tauchboote, welche den Tauchenden viel Platz für Ausrüstung und Verpflegung bietet. Unser Favorit war das älteste der dreien, welches ein bisschen an ein Dhoni (typisches Tauchboot in den Malediven) erinnert. Mit einem Sonnendeck und einer Toilette, war dieses hölzerne "Quadrat" zwar etwas langsam, aber versprühte eine Menge Charme und war sehr komfortabel. In der Hochsaison von Dezember bis Februar können weitere Tauchboote hinzugemietet werden.

Bei schlechtem Wetter kann man auch hier Tauchgänge zu den Cenoten buchen, bedingt aber ein frühes Aufstehen.

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Tauchen auf Cozumel
In Mexico ist das Tauchen nur in Begleitung eines staatlich anerkannten Tauchguide erlaubt. Dies ist zum Schutz der Riffe gedacht und wird auch streng umgesetzt. Unterwasserfotografen sollten sich daher besser zusammenschliessen und eine etwas langsamere Gruppe bilden.

In unserer Zeit kam eine etwas stärkere Strömung auf, was das Fotografieren zusätzlich erschwerte. Den Tauchgängen verlieh es aber das gewisse Etwas. Riesige Fischschwärme, farbenfrohe Korallengärten und unglaubliches Leben wohin man sieht. Die Tauchgänge sind sehr abwechslungsreich und haben für jeden Geschmack etwas dabei. Die Riffe waren teils wie ein Schweizer Käse - ein richtiges Labyrinth. Wohin man sah oder wohin die Kameralinse schwank, immer gab es ein Motiv.

Die unglaublich klare Sicht, die vielen Fischschwärme und die zahlreichen kleinen Tunnels machen das Tauchen auf Cozumel zu einem riesigen Tauchspass, welchen wir nur weiterempfehlen können.

Cedral Wall ist wie der Name bereits verrät eine Steilwand. Das Gefühl über dem tiefen Blau an dieser Wand entlang zu gleiten war für unseren ersten Tauchgang in Cozumel genau das Richtige. Fern ab von dem trüben Wasser Chiles tauchten wir in kristallklarem Wasser und begegneten zahlreichen Schildkröten, Hummern und freischwimmenden Moränen. Anfangs am Drop-Off endet der Tauchgang im seichten und sandigen Hang.

Yucab und San Francisco sind für den amerikanischen Turbo-Taucher wohl nichts besonders, für Tauchneulinge und Makrofotografen aber ein wahres Paradies. Hier gilt Augen auf und langsam tauchen. Hinter jeder Ecke lauert etwas Neues. Pfeilkrabben, Nacktschnecken und kleinere Fischschwärme, welche sich unter den vielen Felsvorsprüngen verstecken, machen diesen Tauchgang zu einer Entdeckungsreise.

Palancal Bracks und Columbia Deep sind ein Muss auf Cozumel. Zwei atemberaubende Riffe, aufgebaut wie Labyrinthe und mit wunderschönen Korallen behangen. Hier begegnet man oft Rochen und Hummern. Wir wurden sogar Zeuge eines Hummerkampfes - unglaublich was für eine Geschwindigkeit diese Tiere plötzlich erreichen können. Die vielen Tunnels und Verzweigungen lassen den einen oder anderen Taucher schnell seine Orientierung verlieren.

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Round Trip
In dem etwas abgelegenen Hotel ist ein Roller beinahe ein Muss. Wir mieteten uns einen Scooter und erkundeten die ganze Insel. Wir müssen zugeben, mit dem Roller unterwegs zu sein war enorm witzig. So umrundeten wir die Insel schnell und sahen nebst einer kleinen Mayastätte auch einige traumhafte und einsame Strände, die zum Baden einladen. Natürlich durfte eine Tequila Degustation nicht fehlen. Mal ehrlich, den "Fusel", den wir als Tequila kennen, hat nichts mit dem richtigen zu tun. Es war sehr interessant s mehr von der Insel und den Leuten ausserhalb des Hotels zu sehen. Wir hatten eine Menge Spass und tolle Gespräche.
Nach einer Erfrischung an einem einsamen Strand mit türkisfarbenen Meer liessen wir den Abend bei einem feinen Mojito ausklingen, um danach nochmals eine nächtliche Spritztour nach San Miguel zu unternehmen. Hierzu sollte man ein Helm mit Visier haben (Mücken, Mücken, Mücken).

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Cozumel ist definitiv eine ultimative Tauchdestination.
Tauchen in den Cenoten, Walhaie, Segelfische, Fischschwärme, Drop-Offs und jede Menge Kleinvieh für Makrofotografen. Dies gekoppelt mit einer traumhaften Insel mit unzähligen Stränden, Überresten der Mayakultur und einer Tequila-Degustation, ist Cozumel ein Garant für jeden Traumurlaub.

Unser Fazit:
Im Land der Kakteen und der Mayas zu Gast
genossen wir zwei Wochen ganz ohne Hast.
Sonne, Strand und ein türkisfarbenes Meer
das Tauchen und der Tequila gefielen uns sehr.
Farbenfrohe Riffe und mystische Höhlen
liessen uns schweben in himmlischen Höhen.
Modern und touristisch sehr erschlossen
blieb uns das Kulturelle leider zu verschlossen.
Wir sahen die Mayastätten auf Cozumel
für weitere raste die Zeit leider zu schnell.
Gestärkt und mit unglaublichen Erlebnissen im Gepäck
geht unsere Reise nun weiter im "Everglader" Outback.
Wir geniessen unsere Reise und la bella vita
so trinken wir nun auf euch einen weiteren Margaritha.


Yucatanische Grüsse
Stefan und Katharina